Fischbach... er seiner Gemahlin Elisabeth einräumt. Diese nutzt das Hofgut landwirtschaftlich und betreibt Schafzucht. Ab 1618 teilt Fischbach das Schicksal der Herrschaft Diemerstein. 1699 schenken die Erben der Herrschaft Diemerstein diese Johann Kasi-mir KoIb v. Wartenberg. Kaiser Joseph 1. erhebt 1707 die Gebiete des Johann Kolb v. Wartenberg zur Grafschaft. 1788 arbeitet die gräfliche Kanzlei Konditionen zur Ansiedlung von Handwerkern aus. Bauwilligen wird ein Bauplatz zugeteilt. 1802 zählt der Fischbacherhof zur Maine Hochspeyer. Mit Frankenstein zusammen hat er 472 Einwohner. 1822 wird der Fischbacherhof, wie die amtliche Bezeichnung bis dahin hieß, zur selbständigen Gemeinde Fischbach erhoben. Die Bevölkerung lebt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von der Landwirtschaft als Bauern und Tagelöhner. Um 1830 wird der Wald gerodet, um Ackerland zu schaffen. Die bäuerliche Orientierung bleibt bestehen, doch zwischen 1860 und 1870 bildet sich eine heimische Arbeiterschaft, die ihren Verdienst hauptsächlich in Kaiserslautern findet. Ein 1887 eröffneter Steinbruch beschäftigt bald fünfzig Arbeiter. Heute wird die Land-wirtschaft von einigen leistungsfähigen Landwirten betrieben. Der berufstätige Bevölkerungsanteil findet zum größten Teil außerhalb des Heimatortes seine Beschäftigung. Zur Gemeinde Fischbach zählt der Altenhof: Die kleine Siedlung an der B 48 zwischen Fischbach und Enkenbach hieß früher Hetzelbach. Im 15. Jahrhundert gehörte Hetzelbach als Hofgut zur Burg Diemerstein. Harzthalerhof Er ist eine Rodung des 18. Jahrhunderts, von den Grafen von Wartenburg angelegt, heute Ortsteil von Fischbach. |
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