Geographisches...auf und zieht sich in Ost-West-Richtung durch Hochspeyer. Am westlichen Ortseingang von Frankenstein führt die K 46 zum Ortsteil Diemerstein. Waldleiningen wird einmal über die Landstraße L 504 Kaiserslautern-Elmstein erreicht, zum anderen über die K 47, die drei Kilometer südwestlich von Hochspeyer von der B 48 abzweigt. Hochspeyer und Frankenstein liegen an der Bahnlinie Saar-brücken-Kaiserslautern-Neustadt-Ludwigshafen-Mannheim. In Hochspeyer zweigt eine von Kaiserslautern nach Bingen (Rhein) führende Strecke ab. Busverbindungen bestehen von Hochspeyer, Fischbach und Waldleiningen aus nach Kaiserslautern. Die Gemarkungsfläche der Verbandsgemeinde beträgt 7.823 ha. Davon entfallen auf Fischbach 1.503 ha (19,21 %), auf Frankenstein 1.382 ha (17,99 %), auf Hochspeyer 2.272 ha (29,04 %) und auf Waldleiningen 2.666 ha (34,1 %). Von der Gesamtfläche sind: 6.888 ha, d. i. 87,98 % Wald, 476 ha, oder 6,1 % werden landwirtschaftlich genutzt, 15 ha oder 0,19 % sind Hofreiten und Gebäudeflächen, 178 ha oder 2,28 % werden verkehrlich genutzt und 66 ha oder 0,85 % entfallen auf sonstige Nutzung. Die Verbandsgemeinde Hochspeyer liegt am Nordrand des Pfälzerwaldes, des größten zusammenhängenden Waldgebietes Deutschlands. Nach Süden hin erstreckt es sich in die besonders geschützte Kemzone 3 des Naturparks und Biosphärenreservats Pfälzerwald. Die reizvolle Landschaft ist geprägt von den Tafeln des Mittleren Buntsandsteins, in den sich die Täler des Hochspeyer-baches und des Leinbaches tief eingeschnitten haben. Die zerklüftete Buntsandsteintafel des Pfälzerwaldes ist Teil der südwestlichen Schichtstufenlandschaft, die sich im Westen auf Muschelkalk und Keuper aufbaut und jenseits des Oberrheingrabens im Odenwald und Nordschwarzwald ihre Fortsetzung findet. Die Täler öffnen sich nach Osten zur Rheinebene, nach Westen hin bildet die Pfälzische Wasserscheide mit dem Heiligenberg quasi die Grenze der Verbandsgemeinde. Die vier Ortsgemeinden liegen in geschützter Tallage des Hochspeyerbaches, des Fischbaches und des Leinbaches. Während Hochspeyer und Fischbach umgeben sind von landwirtschaftlich genutzten Rodungsgebieten (vereinzelt mit einer eiszeitlichen Lößauflage) reicht der Wald in Franken-stein und Waldleiningen bis an den Ortsrand heran. Böden und Mit-telgebirgsklima sind Grundlagen ausgedehnter Wälder, in denen auf trockenen Standorten Kiefembestände vorherrschen, an Hängen und in Tallagen jedoch Fichten und Tannen gedeihen. Breiten Raum nehmen auch die sommergrünen, wildreichen Laubmischwälder ein, die nach Süden zu wertvolle Eichenbestände hervorbringen. Die Waldwirtschaft, die Sandsteinbrüche und eine eher kärgliche Landwirtschaft waren in der Vergangenheit Lebensgrundlage der Bevölkerung, bis die 1849 eröffnete Ludwigsbahn und der Ausbau des Straßennetzes zusätzliche Beschäftigung boten. Heute sind die vier Orte nahezu reine Wohngemeinden. Ihre Einwohner finden Arbeit im nahegelegenen Kaiserslautern oder in der Vorderpfalz. Die gut ausgebauten Straßen und die vielbefahrene Bahnlinie verbinden die Verbandsgemeinde mit den Oberzentren Kaiserslautern, Ludwigshafen und Mannheim. Mit attraktiven Neubaugebieten versuchen die Gemeinden der hohen Nachfrage Einheimischer und Auswärtiger nach preisgünstigem Bauland zu begegnen. |
Postkarte mit Badeweiher Verbandsgemeinde Hochspeyer Hauptstraße 121 67691 Hochspeyer Telefon 06305 71 147 Fax 06305 71 191 |



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