Waldleiningen... und zieht Siedler aus seinen Terri-torien bei. 1802 zählt Waldleiningen zur Mairie Hochspeyer. Die Gründung erfolgte, um den Wald zu nutzen. Das war prägend für das Dorf bis ins 20. Jahrhundert. Eine intensive Landwirtschaft ist wegen des Reliefs der Landschaft und des mageren Bodens nicht möglich. Jedoch hat man, um eine Nahrungsquelle zu schaffen, 1833 die Feldmark Rotheneck durch Waldrodung angelegt und die Flurstücke an 29 Bürger ausgegeben. Waldleiningen ist heute ein schmuckes Dorf mit großem Erholungswert. In dem Wettbewerb ,,Unser Dorf soll schöner werden" konnten mehrmals erste Preise errungen werden. Zu Waldleiningen zählt seit 1818 der Stüterhof Am südwestlichen Rand der Gemarkung von Waldleiningen gelegen ist der Stüterhof aus dem Dörfchen Hilsberg hervorgegangen. Möglicherweise war er einmal ein fränkischer Königshof. Das Dörfchen befand sich ab dem Hohen Mittelalter als Hof Hilsberg im Besitz der Otterberger Mönche, die hier ein Gestüt betrieben. 1426 gehen Hof und Gestüt andie Kurpfalz über. Das Gestüt wird im Dreißigjährigen Krieg zerstört und nicht mehr errichtet. Die Bauern des Stüterhofes betreiben heute eine vorbildliche Landwirtschaft. Zwei gut geführte Gaststätten machen den Hof zum gem besuchten Ausflugsziel. Die Verbandsgemeinde Hochspeyer liegt im Osten des Land-kreises Kaiserslautern und hat nach dem Stand vom 30.4.2005 7.404 Einwohner. Davon leben in Hochspeyer 4.961, in Fischbach 872, in Frankenstein 1.128 und in Waldleiningen 455. |
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